50 000ste Besucherin der Ausstellung „Königstraum und Massenware. 300 Jahre europäisches Porzellan“ im Porzellanikon Hohenberg a.d. Eger begrüßt:
„Sind Sie schon einmal in einem Museum mit einem Blumestrauß begrüßt worden?“ Die derart vom stellvertretenden Landrat Horst Weidner befragte Ilse Jaeger aus München hielt prompt an der Eingangstür des Porzellanikons Hohenberg a.d. Eger inne.

Museumsdirektor Wilhelm Siemen, der stellvertretende Landrat des Landkreises Wunsiedel Horst Weidner, Pressesprecherin des Porzellanikons Gabi Dewald, Ilse Jaeger (München), Thomas Votteler (Selb), Dr. Rupert Jaeger (München)
„Sind Sie schon einmal in einem Museum mit einem Blumestrauß begrüßt worden?“ Die derart vom stellvertretenden Landrat Horst Weidner befragte Ilse Jaeger aus Münchenhielt prompt an der Eingangstür des Porzellanikons Hohenberg a.d. Eger inne. Doch das Empfangskomitee, bestehend aus Horst Weidner in Vertretung des Wunsiedler Landrates Dr. Döhler, dem Bürgermeister der Stadt Hohenberg Dieter Thoma und Museumsdirektor Siemen lüftete das Geheimnis umgehend: Die porzellaninteressierte Münchnerin war am heutigen Donnerstag, dem 19. August, der 50 000ste Gast in der Jubiläumsausstellung „Königstraum und Massenware. 300 Jahre europäisches Porzellan“. Gemeinsam mit ihrem Mann war sie auf die Empfehlung eines Freundes aus Selb ins Fichtelgebirge gereist, um sich die Ausnahmeschau zum Porzellanjubiläumsjahr anzuschauen.
In der 17. Ausstellungswoche hat „Königstraum und Massenware“ damit an denStandorten des Porzellanikons in Selb und Hohenberg a.d. Eger dieses respektable Ergebnis erreicht. Das bedeutet im Durchschnitt eine Besucherzahl von 3000 Menschen pro Woche. Horst Weidner sprach angesichts dessen „von der zunehmenden überregionalen Bedeutung von Europas größtem Porzellanmuseum“.
Was die Besucherzahl betrifft, ist die hohe Prozentzahl der Individualtouristen bemerkenswert. „Das heißt“, so der Direktor des Museums Wilhelm Siemen, „dass wir es mit einem hoch interessierten Kultur-Klientel zu tun haben, das selbst längere Anfahrten mit dem eigenen Wagen nicht scheut, um diese Ausstellung zu sehen.“ Die Mehrzahl der Besucherinnen und Besucher stammt dabei aus Mittel- und Süddeutschland, Gäste aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg sind darunter zahlreich vertreten. Nach Siemens Ansicht ist für den Erfolg der Ausstellung sowohl die gute Vermarktung verantwortlich als auch eine sich zunehmend bemerkbar machende, positive Mund-zu-Mund-Propaganda. „Das freut uns natürlich besonders“, so der Museumschef. Auch das Shuttlebus-Angebot ab den Bahnhöfen Marktredwitz und Schirnding zum Porzellanikon Hohenberg und Selb werde mehr und mehr genutzt.
Bildunterschrift:
Von links nach rechtes:
Museumsdirektor Wilhelm Siemen, der stellvertretende Landrat des Landkreises Wunsiedel
Horst Weidner, Pressesprecherin des Porzellanikons Gabi Dewald, Ilse Jaeger (München),
Thomas Votteler (Selb), Dr. Rupert Jaeger (München)
Foto: Hannes Bessermann
Pressekontakt:
Gabi Dewald,
Fon 0 92 87.9 18 00-41,
pressestelle@porzellanikon.org
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